Aus dem Verleihprogramm der Landesmediendienste

Pünktlich zur Fussballweltmeisterschaft, die im Sommer 2010 erstmals auf afrikanischem Boden ausgetragen wird, stellen die Landesmediendienste
Bayern e. V. die aktuelle Ausgabe in der Reihe FilmBildung zum Thema Afrika vor.

 

Neben spannenden Filmen rund ums Fusballspielen - der mit Abstand populärsten Sportart bei afrikanischen Jugendlichen - enthält das 4-seitige Filmblatt über 60 Filme, darunter Spiel-, Sach- und Dokumentarfilme, die das Leben auf dem afrikanischen Kontinent schildern.
  
60 Filme über Afrika
Fokus Afrika - Ausgabe 07/2009 in der Reihe "FilmBildung" erschienen erhalten Sie als PDF zum downloaden hier...
  

 


 

?Sie nennen mich Smiley"

 

Filmcover

 Sie strahlt über das ganze Gesicht und ihre Augen

 glänzen vor Freude. Denn auf diesen Tag hat Zanele
 zwölf Jahre gewartet. Es ist ihre Abiturfeier, die in
 einem der besten Hotels der Millionenstadt Durban
 gefeiert wird.
 Smiley, wie ihre Freude sie nennen, feiert scheinbar
 unbekümmert mit ihren Klassenkameraden.  

 Aber im Herzen von Zanele brennt eine Wunde: Sie ist
 HIV-positiv. Im Alter von sieben Jahren wird sie bei
 Pflegeeltern vergewaltigt und mit dem todbringenden
 Virus infiziert.  

 Dorothee Luther (Buch) und Alexander Thümmler 
 (Kamera und Regie) haben in Zusammenarbeit mit
 missio, dem Internationalen Katholischen Missionswerk,
 das bewegende Schicksal von Zanele verfilmt. Der 30-
 minütige Film erzählt einfühlsam die Geschichte
 eines jungen Mädchens, das stellvertretend für Millionen  

 HIV infizierter Kinder und Jugendlicher in Afrika
 steht, und stellt den ungeheuren Überlebenswillen von
 Zanele heraus.

Der Film ist zu beziehen unter: http://www.missio-shop.de/

 

Oder bei:

missio

Pettenkoferstraße 26-28,

80336 München

Tel.:089/5162-226

r.scheckenhofer@missio.de

 


 

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der Medienangebote des Landesmediendienstes, Dietlindenstr. 18, 80802 München

Nähere Angaben, Kontakt und Bestellung: www.landesmediendienste-bayern.de

 

AIDS hat keine Grenzen - Aids-Pastoral in Uganda

18 Min.  D 2002  Farbe

7096693     VHS

Ca. 30 Millionen Menschen sind im südlichen Afrika von Aids betroffen. Der Film zeigt, wie sich christliche Gemeinden in Uganda der Kranken annehmen. Dabei geht es nicht nur um medizinische Vorsorge und Nahrungsverteilung, sondern auch um Krankenseelsorge und Sterbebeglei-tung. Die Leidensgeschichten der von Aids betroffenen Menschen zeigen, dass die Kranken Hoffnung und Trost im Glauben suchen. So endet der Film nicht in dumpfer Trostlosigkeit, sondern führt uns in der Schlusssequenz in eine Gruppe von Menschen, die aus ihrem Glauben die Kraft zur

Veränderung lebensbedrohlicher Verhaltensweisen finden. Der Film will informieren und Verständnis sowie solidarisches Engagement für die Situation von Aids-Kranken wecken.

 

Hope - Hoffnung am Kap

Ein Aidshilfe-Projekt in Südafrika

44 Min.  D 2004  Farbe                                                                     

8337503     DVD                                          

Seit sieben Jahren lebt Pfarrer Stefan Hippler in Kapstadt und betreut dort die deutschsprachige katholische Gemeinde. Erschüttert vom Leid, das die tödliche Seuche AIDS in Südafrika anrichtet, gründete er vor vier Jahren das Projekt "HOPE". Gemeinsam mit dem Rotarierclub, der Provinzregierung und der Universität Stellenbosch sorgt er seither für die Behandlung von aidskranken Kindern und Erwachsenen sowie für Aufklärung über die Krankheit. Die Deutsche AIDS-Stiftung unterstützt das Projekt HOPE, gibt Geld für medizinisches Personal und die nötigen Medikamente.

 

Lieber AIDS als Hunger

AIDS nicht nur ein medizinisches Problem

29 Min. D 1992 Farbe                                                                    

7018986     VHS                                          

Dass die Krankheit AIDS nicht nur ein medizinisches Problem darstellt, wird schon nach den ersten Bildern des Films deutlich. Es wird geschildert, wie bereits die kolonialen Strukturen die Grundlage für diese Problematik gelegt haben. Durch die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung auf unfruchtbare Böden und die Einführung der Steuern wurden die Männer zur Wanderarbeit gezwungen. Das führte zur Trennung von Familien und zur Auflösung alter kultureller Bindungen. Beides ist ursächlich mit der Ausbreitung von AIDS in vielen Ländern verbunden. Eine weitere Ursache für die Ausbreitung von HIV ist die weitverbreitete Prostitution, die für viele Frauen die einzige Möglichkeit des wirtschaftlichen Überlebens ist. So wird das Risiko dem drohenden Hunger vorgezogen.

Originaltitel: AIDS is (not only) for the others

  

Die 19 Kinder des Kamakei

Bevölkerungsexplosion am Beispiel Kenia

44 Min.  D 1993  Farbe                                                                    

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                    

7019097     VHS                                          

Kenia ist eines der Länder mit dem höchsten natürlichen Bevölkerungswachstum der Welt. Als Kenia 1962 seine Unabhängigkeit erhielt, lebten hier 8 Millionen Menschen; 1993 sind es bereits 24,5 Millionen. Für das Jahr 2000 rechnet man mit 35 Millionen. Das Bevölkerungswachstum in den Griff zu bekommen ist deswegen so schwierig, weil es sehr viele traditionelle Gründe für Kinderreichtum gibt. Kinder sind der lebende Beweis für Potenz und Prestige, stellen Arbeitskräfte dar und garantieren die Altersversorgung. Ein Schwerpunkt des Films ist die Frauenfrage: es werden die Bemühungen der kenianischen Frauen gezeigt, die traditionellen Strukturen aufzubrechen, zu mehr Selbstbestimmung zu gelangen und gemäß der Einsicht, dass kleinere Familien höheren Standard zur Folge haben, ihr Leben zu organisieren.

  

Abenteuer Ninki Nanka - Samba lives in Africa/ Version A

Ninki Nanka/ Version A 43 Min. D 2000 Farbe                                           

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                   

7019177     VHS                                          

Samba ist neun Jahre alt und wohnt in Gambia, dem kleinsten Land in Afrika. Sein Großvater erzählt ihm die Sage über einen Drachen, der im Gabia River wohnen soll. Er schickt ihn auf eine Reise, um den Drachen zu suchen. Dem Drachen werden unheimliche Kräfte zugeschrieben - die Geschichte des Niki Nanka ist Bestandteil vieler Mythen in Westafrika. Sambas Reise beginnt an der Mündung des Flusses, führt durch Gambia, den Senegal und Guinea und endet schließlich an der Quelle.  Auf dem Weg trifft Samba viele Menschen, die ihm immer wieder etwas zu Ninki Nanka erzählen können. Die Entdeckungsreise von Samba nach dem eheimnisvollen Drachen vermittelt ein lebendiges Bild von Afrika jenseits der Wellbleckhütten, Kriege und Hungerbäuche. Es ist eine informative Reise, die tief in die Kultur und Mystik des schwarzen Kontinents führt - aber immer unterhaltsam bleibt, wozu auch die eigens für diesen Film komponierte Musik beiträgt.

 

Abenteuer Ninki Nanka - Samba lives in Africa/ Version B (3 Folgen)

Ninki Nanka/Version B (3 Folgen)

45 Min.  D 2000  Farbe                                                              

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                    

7019178     VHS                                          

Fortsetzung der Reise Sambas auf seiner Suche nach dem geheimnisvollen Drachen Ninki Nanka (s. Version A).  Die Entdeckungsreise von Samba nach dem geheimnisvollen Drachen vermittelt ein lebendiges Bild von Afrika jenseits der Wellblechhütten, Kriege und Hungerbäuche. Es ist eine informative Reise, die tief in die Kultur und Mystik des schwarzen Kontinents führt - aber immer unterhaltsam bleibt, wozu auch die eigens für diesen Film komponierte Musik beiträgt.

 

Afrika

Burkina Faso: In Memoriam Th. Sankara; Kamerun: Die junge Demokratie; Ägypten: Der singende Scheich

Serie: Innenansichten                                                                                           

45 Min.  D 1993 Farbe                                                                

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                   

7019107     VHS                                        

Der Beitrag aus Burkina Faso gedenkt des legendären charismatischen Revolutionärs Thomas Sankara; der aus Kamerun stammende Film beschreibt den schwierigen Weg des Landes zur Demokratie, und der Filmemacher aus Ägypten stellt einen konservativen, blinden Sänger mit seinen Kampfliedern für den Islam vor.

  

Afrika im Wandel

Busfahren in Kenia; Diamantenkönig von Guinea; Schule des Lebens - Südafrika; Ein bißchen Frieden in Südafrika; Wasserträger in Ägypten

Serie: Innenansichten                                                                                            

44 Min.  D 1997  Farbe                                                              

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                    

7019139     VHS                                          

"Matatus" - auch als fahrende Särge verspottet - heißen in Kenia die dreckigen Busse, die in der Hauptstadt Nairobi und Umgebung Menschen billig, aber unbequem und vor allem nicht ohne Risiko transportieren. / Als vor einiger Zeit ein kleiner Minenbesitzer einen eiergroßen, 263-karätigen Diamanten fand und über Nacht zum Millionär wurde, brach im westafrikanischen Staat Guinea ein regelrechtes Diamantenfieber aus. / Im Süden Johannesburgs haben Bewohner der Siedlung "Orange Farm" mit der Gründung der "Black Forest High School" einen Weg aus der Misere des südafrikanischen Schulsystems gewiesen. Im Januar 1990 eröffnet, werden dort heute mehr als 8.000 Schüler unterrichtet. / Bis vor noch nicht allzu langer Zeit herrschte in den Arbeiterwohnheimen rund um Johannesburg Krieg. Gewaltsame ethnische Auseinandersetzungen zwischen Zulus und Xhosa waren an der Tagesordnung und forderten Tausende von Toten. / Jahrhundertelang waren "Sakkas", die Wasserträger, ein besonderer Berufsstand in Kairo. Mit Wasserbehältern auf dem Rücken zogen sie durch die Straßen, versorgten Haushalte und öffentliche Bäder, Menschen und Tiere mit Wasser.

 

AIDS hat keine Grenzen - Aids-Pastoral in Uganda

18 Min.  D 2002  Farbe                                                               

7096693     VHS                                          

Ca. 30 Millionen Menschen sind im südlichen Afrika von Aids betroffen. Der Film zeigt, wie sich christliche Gemeinden in Uganda der Kranken annehmen. Dabei geht es nicht nur um medizinische Vorsorge und Nahrungsverteilung, sondern auch um Krankenseelsorge und Sterbebegleitung. Die Leidensgeschichten der von Aids betroffenen Menschen zeigen, dass die Kranken Hoffnung und Trost im Glauben suchen. So endet der Film nicht in dumpfer Trostlosigkeit, sondern führt uns in der Schlusssequenz in eine Gruppe von Menschen, die aus ihrem Glauben die Kraft zur

Veränderung lebensbedrohlicher Verhaltensweisen finden. Der Film will informieren und Verständnis sowie solidarisches Engagement für die Situation von Aids-Kranken wecken.

 

Albert Schweitzer in seinem Urwaldhospital in Afrika

Schweitzers Lebenswerk in Lambarene

25 Min.  CH 1965  Farbe                                                              

7018145     VHS                                          

Der Film stellt die Arbeit im Urwaldhospital von Lambarene (im heutigen Staat Gabun) vor. Man sieht die Ärzte im Labor, im Operationssaal und bei der Versorgung der Kranken. Aber auch die Mithilfe der schwarzen Bevölkerung und der Patienten in der Organisation des Krankenhauses wird gezeigt. Die Tochter Schweitzers, selbst Ärztin, erzählt von den Anfängen des Hospitals, von den Patienten und vom dort tätigen Personal. Aber auch der fast 90-jährige Albert Schweitzer kommt ins Bild: am Schreibtisch, im Krankenhaus und beim Gottesdienst. Am Schluss zitiert Schweitzer Gedanken aus seinem Buch "Ehrfurcht vor dem Leben".

 

Anna aus Benin (OmU)

30 Min.  D/ 2000 Farbe FSK: o. A.                                                        

7096699     VHS                                        

Anna ist eine verblüffende Mischung aus Tradition und Moderne, Ehrgeiz und Integrität. Sie ist ein Mädchen von heute - in den Wolken des Showbusiness schwebend und gleichzeitig fest auf dem Boden ihres Geburtslandes Benin verankert. Sie weiß, dass es nicht einfach ist, sich in einer von Männern beherrschten Gesellschaft zu behaupten.

 

Armer Boden - Reiche Ernte

Neue Wege der Landwirtschaft in Ruanda

30 Min. D 1987 Farbe FSK:  6

7018674     VHS                                           

Ruandas Zukunft liegt in der Landwirtschaft. Mehr als 90 % aller Menschen leben von ihr. Bevölkerungszunahme und Erbteilungsrecht sind die Ursache für die immer kleiner werdenden Höfe und Landflächen. Damit kann eine Familie oft nicht mehr ernährt werden. Durch konventionelle Anbauformen soll eine Steigerung der Erträge erreicht werden, das sind aber Monokulturen, die den Böden Nährstoffe entziehen und der Erosion der meist an steilen Hängen liegenden Felder Vorschub leisten. In Zusammenarbeit mit der GTZ der Bundesrepublik Deutschland wurde in Nyabisindu, im Süden des Landes, mit einheimischen Bauern in den 70er-Jahren der Versuch eines ökologisch angepassten Landbaus gestartet, der Holzwirtschaft und integrierte Groß- und Kleintierhaltung einschließt.

 

Außenseiter Afrika

Ein Kontinent auf der Suche nach einem Überlebenskonzept

Serie: Die Welt im Wandel - Die Neunziger Jahre                                       

51 Min.  USA 1990  Farbe  FSK: o. A.                                               

7018655     VHS                                          

Afrika - ein wahrer Problemkontinent: Wildtiere sind bedroht, Millionen Menschen hungern, eine Bevölkerungsexplosion verschärft die Situation. Ansätze zu demokratischen Regierungsformen scheitern immer wieder an religiösen und stammesgeschichtlichen Gegensätzen, wirtschaftlicher Fortschritt wird gehemmt durch Missmanagement und Korruption. Kann Afrika in den Neunzigerjahren Anschluss an die übrige Welt gewinnen? Betrachtet werden die Länder Kenia, Nigeria und Tansania auch im Hinblick auf die langsam fortschreitende Emanzipation der Frau.

 

Bando und der goldene Fußball

Fußball im Rhytmus Afrikas

90 Min.  F 1993  Farbe  FSK: ab 6                                                 

Kulturstiftung der Stadtsparkasse München                                               

7397109     VHS                                          

Eigentlich heißt er Bando, aber jeder nennt ihn "Turbo". Bando ist im Buschdorf der Schnellste und hat nur eines im Kopf: Fußball. Ein großer Fußballstar wird aus ihm, das steht felsenfest. Als Bando den anderen Kindern seine Ballkünste vorführt, verursacht ein schlecht plazierter Treffer ein Unglück. Noch weiß Bando nicht, dass dieser Schuss sein Leben verändern wird. Er reißt aus dem Dorf aus und landet nach manchem Abenteuer in der Großstadt. Mit seinem Freund Bouba erklimmt er eines Tags das Dach des Fußballstadions. Als der Ball zufällig in seine Reichweite fällt, setzt er seine Ballkünste in Szene, alle Augen auf ihn gerichtet. Bando landet im Gefängnis. Ein schlauer Geschäftsmann, der das Talent des "Turbo" erkannt hat, stellt ihn dem berühmten Trainer Karim vor, der eine Fußballschule leitet.

 

Bäume für Zimbabwe

Ideen beisteuern, darum geht's

30 Min.  D 1999  Farbe                                                               

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                    

7019164     VHS                                          

Die hessische Försterin Dorothee Bhavana Kaiser reiste im Januar 1996 für drei Jahre im Auftrage des Deutschen Entwicklungsdienstes als Entwicklungshelferin für Aufforstungs- und Umwelterziehungsprojekte nach Zimbabwe. Nach ihrer Einarbeitungszeit veranstaltete sie für zimbabwische Frauen Trainingskurse, vermittelte theoretisches Wissen, stellte Samen und Pflanzgut bereit, legte Baumschulen an und erprobte neue Anbaumethoden. Viel Zeit verwendete sie für Umwelterziehung und die Stärkung des Umweltbewusstseins an zimbabwischen Schulen. Obwohl ihre Arbeit erfolgreich war, blieben leider auch Misserfolge und Enttäuschungen nicht aus. Aber Dorothee Bhavana Kaiser zieht ein optimistisches Resümee: Es wird eine Menge bleiben von den eingeleiteten Schritten. Zimbabwische Frauen und Schüler werden Angeregtes und Angefangenes weiterführen.

 

Der blinde Passagier

15 Min.  ZRE 1996 sw                                                                      

7097793     VHS 

Als blinder Passagier möchte ein junger Afrikaner zu seinem Cousin nach Europa reisen. Kurz vor der Ankunft in Portugal stirbt in seinen Armen ein mit ihm gereister Angolaner, der politisches Asyl suchte. Kaum ist das Schiff in Lissabon angekommen und er aus dem Container gesprungen, wird er von einem Polizisten verfolgt. Was den Flüchtenden sichtlich  irritiert: Der Polizist ist wie er Schwarzer. Doch im Unterschied zu ihm wohlgenährt, dies erweist sich für den blinden Passagier auf der Flucht als Vorteil, da er schneller ist. Der Schwarzweiß-Film - mit Roll- und Zwischentiteln wie ein Stummfilm, aber einer Tonspur, die der Situationskomik noch eine zusätzliche ironische Note verleiht - spielt gekonnt mit den Stilelementen der Slapstick-Komödie, und balanciert erfolgreich auf dem schmalen Grat zwischen dem der Thematik angemessenen Ernst und einer befreienden Komik. Der blinde Passagier stellt sich nach ermüdender Verfolgungsjagd selbst und wird abgeschoben werden, doch ist dennoch nichts mehr wie vorher. Es war sein Entschluss sich festnehmen zu lassen und er wird nun zu Hause sein Glück versuchen.

 

Bolokoli - Mädchenbeschneidung in Mali

In Mali wächst der Widerstand der Frauen gegen das alte Ritual der    Beschneidung

30 Min.  D 2000  Farbe                                                                    

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                    

7019172     VHS                                          

130 Millionen Frauen weltweit leiden unter den Folgen des jahrhundertealten Rituals der Beschneidung. In Mali sind 94 % der Frauen verstümmelt. Doch es regt sich Widerstand. Zahlreiche Frauen haben sich zusammengeschlossen, um über die schwerwiegenden gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen der Beschneidung aufzuklären.

 

Darwins Alptraum (OmU)

Dokumentarfilm über das fatale Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie, das das Leben am Victoriasee auf kurz oder lang zerstören wird.

106 Min.  F/ 2004  Farbe  FSK: ab 12                                                    

8395843     DVD                                          

Dokumentarfilm über das fatale Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie, das das Leben am Victoriasee in Tansania auf kurz oder lang zerstören wird. Das Ansiedeln von Barschen, die als Speisefisch nach Europa und Japan exportiert werden, und die damit einhergehende Industrie haben zwar kurzfristig Arbeitsplätze geschaffen und Devisen eingebracht, zerstören aber langfristig das ökologische Gleichgewicht des Binnengewässers sowie alte soziale Strukturen. Der Film zeigt diese Konsequenzen mit schonungsloser Offenheit und beschreibt differenziert die komplizierte Zusammenhänge zwischen so unterschiedlichen Dingen wie dem Fischfang, AIDS und Waffenschiebereien. Dabei entsteht ein Bild von erschreckender Düsternis.

 

Deutscher Kolonialismus in Afrika

104 Min.  D 2001  Farbe/sw  FSK: ab 12                                                

8397832     DVD                                          

Aktuelle Dokumentationen über Spuren deutscher Kolonialpolitik in Togo, Kamerun und in Südostafrika (Tansania) und historische Filmdokumenten geben exemplarisch Einblick in Ziele, Strukturen und  Methoden des Kolonialismus, seine Auswirkungen bis heute und die Entstehung antikolonialer Bewegungen. Das Filmmaterial wird ergänzt durch Karten, Grafiken und Bildern mit Zusatzinformationen zur kolonialen Ausbreitung Europas.

 

Deutschland wird Kolonialmacht - Carl Peters erwirbt Deutsch-Ostafrika

Der Film zeigt exemplarisch die Entstehung und Entwicklung der Kolonie Deutsch-Ostafrika vor dem Hintergrund der Geschichte des Kaiserreichs.

25 Min.  D 2001  sw  FSK: ab 12                                                         

7097972     VHS                                          

Im Jahr 1884 machte sich der Lehrer und Afrikaschwärmer Carl Peters mit zwei Begleitern und einem kleinen Trupp von Helfern auf, um von Sansibar aus im Eiltempo weite Gebiete Ostafrikas für das Deutsche Reich zu erwerben. Die Rücksichtslosigkeit seines Vorgehens, Brutalität und Gewalt gegenüber den afrikanischen Einwohnern machten ihn zu einer der umstrittensten Gestalten in der deutschen Kolonialgeschichte. Der Film zeigt exemplarisch die Entstehung und Entwicklung der deutschen Kolonie bis zum Maji-Maji-Aufstand vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Geschichte des Kaiserreichs.

 

Drama am Weißen Nil. Der Krieg im Sudan - eine Tragödie im Abseits

40 Min.  D 1997  Farbe                                                                    

7096689     VHS                                           

Der Krieg im Sudan - eine Tragödie im Abseits. Dieser Film dokumentiert die aktuelle Situation der Christen im Südsudan, wo seit insgesamt 30 Jahren Bürgerkrieg herrscht, und zeigt die Arbeit der Kirche, auf die sich die Hoffnung der Leidenden richtet. Es wird auf das Schicksal der Völker im Südsudan aufmerksam gemacht, die als Christen durch das islamistische Regime der sudanesischen Staatsregierung unterdrückt werden und seit vielen Jahren für ihre Unabhängigkeit und Freiheit kämpfen. Die Bilder zeigen eine Kirche, die an der Seite der Flücht-lingsschicksale ausharrt und den Rückhalt der Weltkirche braucht, die sie im Überlebenskampf stärkt und dafür sorgt, dass die Tragödie in der Öffentlichkeit nicht vergessen wird.

 

Dreieckshandel und Sklaverei in Amerika

Motive und Methoden des transatlantischen Sklavenhandels

14 Min.  D 1994  Farbe                                                                  

7018987     VHS                                          

Auf der Grundlage historischen Bildmaterials und zeitgenössischer Quellen werden Sklavenhandel und Sklaverei in Amerika als tragender Teil des europäischen Handels mit Afrika und Amerika (sog. "Dreieckshandel") dargestellt. Indem die aufeinander folgenden Etappen der Dreiecksroute Europa - Afrika - Amerika - Europa gewissermaßen nachgefahren werden, wird gezeigt, wie die entstehenden europäischen Nationalstaaten große Teile Afrikas entvölkerten, um in der "Neuen Welt" mit Sklavenarbeit gewinnträchtige Agrarprodukte (Zucker, Kaffee, Baumwolle) anzubauen, die für den Verkauf in Europa bestimmt waren.

 

Durch die Papyrussümpfe des Sudan

Sumpfgebiet im südlichen Sudan

12 Min.  D 1964  Farbe                                                                     

6002292     16mm                                         

Der Film führt in das Sumpfgebiet ,,Sudd'' am Weißen Nil im südlichen Sudan. Das Handelszentrum Malakal, wo gerade ein Versorgungsboot einläuft, zeigt geschäftiges Treiben. Reisende schiffen sich dann mit dem Boot nach Süden ein und mit ihnen erleben wir den Nil, die Lebensader des Landes, passieren die Savannenlandschaft mit ihren einsamen Dörfern und lernen das Leben ihrer Bewohner kennen. Plötzlich wird die Fahrrinne immer enger, bis das Schiff schließlich zwischen schwimmenden Inseln aus Schilf, Papyrus und Wasserhyazinthen stecken bleibt. Die Matrosen müssen eine Woche lang schwer arbeiten, ehe der Zwangsaufenthalt beendet ist. Nach 14 Tagen und 600 Kilometern Weg haben wir Juba, ein anderes wichtiges Handelszentrum des Sudan erreicht.

Der Film berichtet von den Bemühungen, dieses Gebiet, die Äquatorial-Provinz, dem Norden anzupassen. FBW:

,,wertvoll''.

 

Dürre und Hunger im Sahel am Beispiel Mali

Rückkehr zum Vorratsanbau

18 Min.  D 1987  Farbe                                                                    

6018396     16mm                                         

Der Anbau von Erdnuss und Baumwolle für den Export im Süden Malis hat den Hirseanbau zurückgedrängt. Früher wurde in guten Jahren so viel Hirse geerntet, dass man Vorräte für schlechte Jahre anlegen konnte. Heute können die Städte im Norden schon in "Normaljahren" nicht mehr mit Hirse aus eigener Produktion versorgt werden. Teure Getreideimporte sind deshalb notwendig. Nur ein Umdenken kann die Situation retten.

 

Eingeborenenleben am Schari

Fischerdorf im Mittelsudan

22 Min.  D 1959  Farbe                                                                    

6099066     16mm                                         

Der Film dokumentiert das Leben in einem Fischerdorf am Schari im Mittelsudan. Es spielt sich zwischen den strohgedeckten Lehmhütten und am Flussufer ab. Die Kamera beobachtet Frauen, die Wasser in bauchigen Krügen herbeiholen, während die Männer Boote ausbessern, von denen aus dann beim nächtlichen Fischfang die Netze ausgeworfen werden. Wir sehen, wie die Frauen die Ausbeute verarbeiten und in der Stadt Fort Lamy zum Verkauf anbieten. Der Markt ist Umschlagplatz von getrockneten Fisch, Gewürzen, Salz, Stoffen und allerlei Gerätschaften.

 

Der Eiserne Vorhang reißt (1980 - 1990)

Kommunismus bricht zusammen, AIDS-Virus, Umweltverschmutzung,

Serie: Unser Jahrhundert                                                                   

52 Min.  F 1992  Farbe/sw  FSK: ab 12                                                  

7097399     VHS                                          

Der Kommunismus bricht zusammen - aber das Ende des Kalten Krieges läßt die Menschen ratlos zurück. Die Staatengemeinschaft steht hilflos vor regionalen Konflikten, und die Zukunft der Weltordnung ist ungewiß. Inzwischen treibt Afrika einer grenzenlosen Katastrophe entgegen, und der islamische Fundamentalismus findet immer mehr fanatische Anhänger. Über 10 Millionen Menschen sind mit dem AIDS-Virus infiziert, und die globale Umweltverschmutzung bedroht die Natur. Mehr als je zuvor wird bewußt, daß nur weltweite Solidarität und radikales

Umdenken der Industrienationen die Zukunft sichern können.

 

Erdöl in Nigeria. Garantie für die Entwicklung?

Fluch und Segen des Erdöls

Serie: Westafrika                                                                           

20 Min.  GB 1992  Farbe                                                                   

7018565     VHS                                          

Seit 1956 im Nigerdelta Öl gefunden wurde, stieg Nigeria zu den bedeutendsten Ölexporteuren auf. 1972 konnten die Ölexporteure eine Verdreifachung des Rohölpreises durchsetzen ("1. Ölpreisschock"). Man hoffte, das Agrarland Nigeria durch den Zustrom von Devisen rasch zu industrialisieren. Die Verdoppelung des Rohölpreises 1982 ("2. Ölpreisschock") führte zu einer Rezession in den Industrieländern. Rückgang des Ölverbrauchs und Preisverfall erzwangen die Aufgabe von Entwicklungsprojekten in Nigeria. Massenentlassungen waren die Folge. Da fast ausschließlich in die Modernisierung der Großstädte investiert wurde, verfiel das flache Land. Durch die Landflucht vor allem der jungen Kräfte blutete die Landwirtschaft aus, während die Zahl der Einwohner der Städte sprunghaft anstieg. Nigeria steht vor einem großen Problem.

 

Flüchtlingslager Benaco

Konkrete Projekte der Entwicklungshilfe für die Dritte Welt

Serie:   Apropos                                                                             

10 Min.  D 1995  Farbe                                                                    

7015449     VHS                                          

9115449     Buch                                         

Die Helfer in Flüchtlingsgebieten sind ständig mit Problemen verschiedenster Art konfrontiert. Sie reagieren im Rahmen der Entwicklungshilfe auf Notsituationen, das heißt, sie kümmern sich in erster Linie um die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge. Das Bekämpfen von Hunger gehört ebenso dazu wie die Sorge um Notunterkünfte. Die Aufgaben und Schwierigkeiten, die die Flüchtlingshelfer Tag für Tag bewältigen müssen, umfassen ein weites Spektrum. Der Film rückt diese Thematik ins Zentrum des Interesses und stellt konkrete Projekte deutscher Entwicklungshilfe für Länder der "Dritten Welt" vor. Anhand alltäglicher Situationen im Flüchtlingslager Benaco in

Tansania nahe der Grenze zu Ruanda werden Beispiele zu Problemen der Trinkwasserversorgung und der Verbesserung der hygienischen Verhältnisse beschrieben. In Interviews berichten Flüchtlingshelfer vor Ort auch von besonderen

Arbeitsbedingungen in ihrem Einsatzgebiet.

  

Die geraubte Kindheit: Kindersoldaten

Ein neues Leben für ehemalige Kindersoldaten: UNICEF hat ein          Übergangsheim für Kinder eingerichtet, die

Opfer des Krieges geworden

6 Min.  D 2000  Farbe  FSK: ab 12                                                       

Deutsches Komitee für UNICEF                                                             

7042710     VHS                                           

Die geraubte Kindheit: Ein neues Leben für ehemalige Kindersoldaten.  Während des Bürgerkriegs in Sierra Leone wurden  viele Kinder gezwungen zu kämpfen. Sie gehören damit zu den 300.000 Kindern, die weltweit von den Armeen als Soldaten, als Sklaven oder sexuell ausgebeutet werden. UNICEF hat in der Hauptstadt Freetown ein Übergangsheim für Kinder eingerichtet, die Opfer des Krieges geworden sind. Dort bekommen sie eine Ausbildung und werden auf die die Rückkehr in ihre Familien vorbereitet.

 

Gesundheitsprojekte in Ruanda

Serie:   Apropos                                                                       

10 Min.  D 1995  Farbe                                                              

7015448     VHS                                          

9115448     Buch                                         

Gesundheitsprojekte im Rahmen der Entwicklungshilfe, die sich ausschließlich darauf konzentrieren, medizinische Geräte für hilfebedürftige Menschen zur Verfügung zu stellen, können fehlschlagen. An konkreten Beispielen aus Ruanda wird der Gedanke weitergeführt. Es folgen Bilder aus dem Großkrankenhaus King Faycal in Kigali, dem Hospital in Bushenge, einem Krankenhaus in Kiziguro und einem Waisenhaus. Dazu werden Interviews mit vier Ärzten von verschiedenen Organisationen geführt, die als ärztliche Helfer in Ruanda arbeiten. In ihren Stellungnahmen machen sie deutlich, dass sie bei ihren Hilfeleistungen Arbeitsschritte im Sinne einer "Hilfe zur Selbsthilfe" für wichtig halten.

 

Gewebte Erde

Die Dogon, ein afrikanisches Volk in Westmali, leben unter kargen Bedingungen in den Felsen über den Sanddünen der Ebene.

39 Min.  D 2003  Farbe                                                                  

BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit                                                    

7019186     VHS                                          

Die Dogon im westafrikanischen Mali gehören zu den bekanntesten, traditionsbewusstesten Stämmen Afrikas.Sie leben hoch in den Felsen über den Sanddünen der Ebene, dort wo der Untergrund überall felsig ist und allenfalls von einer schmalen Schicht bebaubaren Bodens bedeckt wird. Die Regenzeit ist kurz und Jahr für Jahr eine Quelle von Sorgen. Die Dogon haben sich diesen unwirtschaftlichen Bedingungen gut angepasst. Die karge Erde ist ihr Lebensmittel.

  

Grüne Hölle - Grüne Lunge

Negative Folgen bei der Nutzung des Regenwaldes

16 Min.  D 1989  Farbe                                                                     

Bundespresse- und Informationsamt                                                       

7001734     VHS                                          

Der Film legt die Funktionen des Regenwaldes für die klimatischen Bedingungen auch in unserem Lebensbereich dar. Der rein wirtschaftlichen Ausbeutung und dem Kahlschlag stellt er etwa die Nutzung in der Republik Zaire entgegen. Dort regelt ein Forstgesetz den Einschlag. Doch zum Abtransport der Stämme braucht man Straßen. Diese ziehen breite Schneisen durch den Wald. Und auf den Straßenbau folgt meist eine Besiedlung. Durch Brandrodung - auf Kosten des Waldes - gewinnen die Bauern Ackerland. Aber nach nur fünf Jahren sind die Böden ausgelaugt und die Bauern ziehen weiter. Die besten Tropenholz-Stämme werden exportiert. Daneben ist Holz in diesen Ländern der Hauptenergieträger. Die "Grüne Lunge" muss ersetzt werden! Im Kongo ist man zum Gartenbau übergegangen. Außerdem wird dort die Tierhaltung intensiviert, um die Versorgung mit tierischem Eiweiß und die natürliche Düngung des Bodens zu sichern. Auch die Anlage von EukalyptusPlantagen ist sinnvoll; denn bereits nach 7 Jahren können die Bäume geschlagen werden.

                             



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