"Afrika - Total Normal"

 

Die Begegnungsreise findet vom 18.2.2009 bis 3.3.2009 statt.

 

Inhaltlich soll die Schülerbegegnung in das große Themenfeld "Wasser" eingebettet werden. Im Vorfeld der Begegnung setzten sich die Schüler aller beteiligten Schulen mit der Bedeutung Wassers in ihrem Alltag auseinander. Dies soll auf wissenschaftlicher Art (Beobachtung des eigenen Wasserbedarfs, Durchführung einer Umfrage an der Schule) und kreative Art (Erstellung und Sammlung von Geschichten, Gedichte, Bilder, Liedern) geschehen.

Nähere Informationen zum Projekt "Afrika - Total Normal" finden Sie hier...

 

Das Prospekt zum Downloaden hier...

 


Vortrag über Entwicklungshilfe an der FOS Fürth

Für 41 Euro ein Jahr Unterricht für eine Frau

 

Fürth. - Am Freitag, dem 7.12.2007, hielt der Vorsitzende der LAG Malihilfe, der Landtags-abgeordnete Stefan Schuster, in der Aula der Fachoberschule Fürth einen Vortrag über die Entwicklungshilfetätigkeit des Vereins vor allem in den ländlichen Regionen des afrikanischen Staates.

 

Von Michael Potyra

 

?Elefanten", ?Armut? und ?wenig Bildung? waren Antworten, Stefan Schuster, MdL, auf seine Frage, was die Schüler mit Afrika verbänden, bekam. Diese Begriffe aufgreifend stellte er die missliche Lage in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents über Stammesstrukturen bis hin zur Aidsproblematik dar. Zwar versucht die bayerische Staatsregierung durch Entwicklungshilfemaßnahmen entgegen zu wirken, allerdings beschränkt sich Bayern, so Schuster, auf zwei Partnerregionen und spart zu sehr an finanziellen Mitteln.

Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass sich weitere, vor allem ehrenamtliche Organisationen, wie auch die von ihm geleitete Malihilfe, engagieren, um die Not in der Dritten Welt zu lindern.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V., wie sie vollständig heißt, wurde im Jahr 1982 von Bertold Kamm, Vizepräsident des bayerischen Landtages a. D. und heute Ehrenvorsitzender der bayerischen Arbeiterwohlfahrt, ins Leben gerufen.

Warum gerade Mali als Hilfsregion ausgewählt wurde, erläuterte der Landtagsabgeordnete anhand von erschreckenden Zahlen zur Armut in Mali. So ist etwa ein Drittel der Bevölkerung unterernährt, nur die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48 Jahren. Zudem sind etwa 75% der Bevölkerung Analphabeten, wobei der Zugang für Frauen zu Bildung besonders schwer ist. Genau diese aufgezählten Probleme stellen somit auch den Ansatzpunkt für die Tätigkeit der Malihilfe dar.

 

Vielseitige ?Hilfe zur Selbsthilfe'

Gegen den allgegenwärtigen Hunger wird Hilfe zur Selbsthilfe - eines der Grundprinzipien der Hilfsorganisation ? im Bereich des Gemüseanbaus durch Spenden von Saatgut und Arbeitsgeräten und durch entsprechende Schulungen geleistet. Daneben werden unterstützend Brunnen gegraben und Gewässerschutzmaßnahmen unterstützt.

Im Bereich der Bildung werden die Strukturen zur Elementarbildung verbessert, so wurde jüngst die selbst verwaltete Grundschule in Sanamba um ein Gebäude, das drei Klassenräume umfasst, erweitert. Diese Gebäude war dringend erforderlich, da bisher durchschnittlich knapp über 100 Schüler von einem Lehrer in einem Klassenraum betreut wurden. Eine Zahl, die hörbares Raunen seitens der zuhörenden  Schülerschaft auslöste. Am 4. Dezember dieses Jahres wurde schließlich das neue Schulgebäude in Sanamba eingeweiht.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit stellt die Aufklärungsarbeit auf dem Gebiet der immer noch verbreiteten brutalen Praktik der Beschneidung von Mädchen dar. Durch eine Informationskampagne, die seit 2005 von der LAG Mali unterstützt wird, sollen die Dorfbewohner überzeugt werden, diese Praktik langfristig aufzugeben. AMSOPT, die durchführende Partnerorganisation verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Männer und Frauen, Alt und Jung, sowie religiöse und dörfliche Autoritäten werden in die Kampagne einbezogen. Denn die Beschneidung - bisher gelten nur beschnittene Mädchen als heiratsfähig - ist nicht nur eine Angelegenheit der Frauen.

Daneben zählen zu den Entwicklungshilfetätigkeiten auch der Bau von Getreidemühlen, Programme zur Alphabetisierung für Erwachsene, die Vergabe von Kleinkrediten oder auch die Förderung einer ?ganzheitlichen Dorfentwicklung".

 

Vertrauen ist gut...

Ein zentraler Grundsatz der LGA Malihilfe ist Kooperation. In Mali arbeitet der Verein mit regionalen Nichtregierungsorganisationen (NRO) zusammen, da mit deren regionaler und fachlicher Kompetenz gezielter geholfen werden kann. Die Auswahl der Partnerorganisationen erfolgt nach intensiver Prüfung auf der Grundlage des Vertrauens. Dennoch muss sichergestellt werden, dass die Spendengelder auch dort ankommen, wo sie benötigt werden. Aus diesem Grund erfolgen jährliche Kontrollbesuche durch die Projektmanagerin vor Ort.

Nach dem etwa 25minütigen Vortrag wurde ein kurzer Film vorgeführt, der zuvor beschriebene Tätigkeiten veranschaulichte. Im Anschluss bot sich den Schülern die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen. Hierbei kam auch zur Sprache, wie viel Spendengelder für einzelne Maßnahmen nötig sind. So kostet beispielsweise das Graben eines Brunnen etwa 3500 Euro, 160 Euro reichen für den Kauf von 160 Gießkannen und mit 41 Euro kann man bereits ein Jahr Unterricht für eine Frau finanzieren.

 

 

 


Eine Partnerschule in Tansania

Kinder aus TansaniaSeit vielen Jahren pflegt der St.-Anna-Schulverbund einen regen Kontakt zu seiner Partnerschule, der Herbert-Wallbrecher-Schule in Mikese (Tansania). Dort unterstützt er verschiedene Projekte mit dem Hauptaugenmerk auf Bildung, welche so dringend benötigt wird.

 

Neben einem alljährlich stattfindenden Benefizkonzert (?Musik für Melela"), dessen Einnahmen in den Schulaufbau fließen, finden wir immer wieder Möglichkeiten unseren Schülern diese ganz andere Welt nahezubringen.

 

Unser Schulkonzept beinhaltet die Auseinandersetzung mit anderen Ländern und Kulturen. Empathie und Hilfsbereitschaft sind für unsere Schüler keine Fremdwörter, sondern eine Selbstverständlichkeit. Raum und Zeit für entsprechende Projekte werden nicht nur gefördert, sondern auch umgesetzt.

 

Nähere Informationen finden Sie unter: Mehr als ein Sommerfest... 

 

 


Ein fächerübergreifendes Projekt der Mädchenrealschule Aschaffenburg

 

Autorenlesung Nasrin Siege

 

Titel des Buches "Sombo - das Mädchen am Fluss"

Als fächerübergreifendes Projekt zwischen dem Fach  Deutsch und unserer langjährigen Patenschaft für sambische Waisenkinder, haben wir die Kinder- und Jugendbuchautorin Nasrin Siege zu uns an die Schule eingeladen.

Frau Siege, und Anni Kropf, die Betreuerin des "Sambiaprojekts", kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in Afrika.

 

Nasrin Siege lebte mehrere Jahre in Sambia. Dort entstand auch ihr erstes Buch: "Sombo - das Mädchen am Fluss" und der Folgeband "Wie der Fluss in meinem Dorf ". Die Bücher schildern die Kindheit und Schulzeit des sambischen Mädchens Sombo, und ihren Weg zur jungen Frau.

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter: Autorenlesung...

 


 

Ein erfolgreiches Projekt der Grundschule Ostheim v. d. Rhön

 

Schüler mit Plakate - 24 Stunden lauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Hauptziel unserer Unterrichtsaktionen in diesem Schuljahr war das Kennenlernen und die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und Erdteilen, und hier besonders mit Afrika.

 

 

Die ersten Läufer treffen an der
Zählstation ein.

 

Kinder mit Zählkarten 

Kinder mit Zählkarten

 

Rund um die Schule 

Rund um die Schule

 

 

Eberhard Helm, Ostheimer Arzt und Mitinitiator, mit den beiden Jugendlichen, die über 60 km gelaufen sind. 

Durch die Aussagen des G8-Gipfeltrefffens in Heiligendamm, nämlich mit Afrika auf gleicher Augenhöhe zu agieren, wurde unser Anliegen umso aktueller: Wir wollten es deutschen und afrikanischen Jugendlichen ermöglichen, sich besser kennenzulernen und sich besser zu verstehen.

 

Deshalb führte die Grundschule Ostheim am Dienstag, 19. Juni 2007 in Zusammenarbeit mit dem TSV Ostheim einen 24-Stunden-Lauf durch.

Einen ganzen Tag lang waren dabei Läufer rund um das Ostheimer Schulgelände unterwegs, um dabei möglichst viele Kilometer zurücklegen. ?Läufer" konnte dabei jeder sein, egal welchen Alters, Geschwindigkeit spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Jede Runde zählte, ganz gleich, wie sie zurückgelegt wurde!

Jeder Läufer erhielt dabei eine Zählkarte, auf der jede zurückgelegte Runde an einer Kontrollstation vermerkt wurde.

 

Angedacht war dabei, neben dem sportlichen Aspekt, dass jeder Läufer für jeden zurückgelegten Kilometer eine kleine Spende für unser Vorhaben abgab oder sich einen Sponsor suchte, der ihn dabei unterstützte.

Als einen Höhepunkt dieser Aktion haben wir am Dienstag um 18.00 Uhr einen ?Prominentenlauf? durchführt, an dem zahlreiche Vertreter der Stadt Ostheim, von Vereinen, der Kirchen, von Sparkasse und Banken teilnahmen. Auch der Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld, Herr Thomas Habermann ließ es sich nicht nehmen, einige Runden zu laufen und auch zu spenden.

 

Als Teilnehmer des Laufes kamen neben den Grundschülern die benachbarten Schulen, viele Leute aus Ostheim, Sportler aus der ganzen Umgebung, so dass wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit Läufer unterwegs waren. Den Rekord hielten dabei zwei Hauptschüler, die dabei umgerechnet jeweils über 60 Kilometer zurückgelegt hatten.

 

Insgesamt wurden bei der Aktion etwas über 4000 ? ?erlaufen?.

Das Lehrerkollegium entschloss sich dann, dieses Geld an zwei verschiedenen Stellen in Afrika in Tansania einzusetzen, wo es unmittelbar vor Ort an Stellen ankommt, wo es Kindern oder Jugendlichen helfen kann.

So ging die eine Hälfte an ein Kindergartenprojekt, das uns zwei Ordensschwestern aus Tansania in unserer Schule vorstellten.

Der andere Teil ging an ein Projekt von ?Tor nach Afrika?, an das Mädcheninternat Maasai.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ansprechpartner: 

 Rektor der Grundschule Ostheim v. d. Rhön

 Erich Schmitt

 Ritter-von-Halt-Str. 1

 97645 Ostheim v. d. Rhön

 Telefon: (09777) 9215

 Fax: (09777) 9216 

 


 

                                                      



Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit