

1. Voraussetzungen
Wichtige Informationen und Hinweise finden Sie unter "Didaktik Videokonferenz" hier...
Videokonferenz mit dem Berufsbildungszentrum Neustadt/WN
Die Teilnehmer die aus dem Fachbereich Kinderpflege, Hauswirtschaft und Systemgastronomie kommen, hatte Englischlehrer Bernhard Gissibl vorsgeschlagen. In vier Wochen bereiteten Roland Kusche im Fach Ethik, Gissibl in Englisch und Anton Dobmeyer in Religion die jungen Leute auf die Konversation vor. In zwei Stunden pro Woche lernten sie in ihrer Freizeit die politische, geographische und kulturelle Situation Südafrikas kennen.
Die Konferenz mit den Jugendlichen aus Kapstadt, die allesamt Abitur haben und jetzt eine Ausbildung beim Salesianer-Orden machen, führten die Schüler auf Englisch. Auf dem Bildschirm sahen die BBZ-Schüler ihre Gesprächspartner in Kapstdt und konnten deren Regungen mitverfolgen.
Obwohl die Afrikaner mit starkem Akzent redeten, war die Sprache nicht das Problem. Unsere Schüler haben sich wirklich eineinhalb Stunden unterhalten.
Abschließend versichern sowohl die Schüler als auch die Lehrer, dass sie sich jederzeit wieder an so einem Projekt beteiligen würden. "Es war nicht nur eine neue und durchaus lehrreiche Erfahrung, sondern auch eine ganz andere Ebene des Unterrichts"
Weitere Informationen erhalten Sie:
Roland Kusche
Berufsbildungszentrum Neustadt a. d. Waldnaab
92660 Neustadt a. d. Waldnaab
Telefon: 09602/944030
|
|
|
|
| |
| |
Angefangen hat es mit einer ganz einfachen Idee:
Wenn Schüler verschiedener Kontinente miteinander reden, dann kann man die Kontinente zusammen-bringen!
Diese Idee ist sehr leicht mit einer Videokonferenz zu verwirklichen. Objekt unseres Interesses war Südafrika, da dort schließlich die nächste Fußball-WM stattfinden wird.
Bei der Vorbereitung der Konferenz tatkräftig unterstützt, hat uns (fünf Knaben und Mädchen) unser Religionslehrer Herr Grolms. Wir überlegten uns, was wir von unseren Gesprächspartnern gerne erfahren würden und auch, wie wir uns selbst in wenigen Sätzen darstellen könnten, das ganze auf Englisch, gar nicht so einfach ?
Am 25. Oktober war es dann soweit: Wir fuhren mit Herrn Grolms und der Schulleitung nach München ins Büro von Missio, denn dort sollte die Videokonferenz nach Kapstadt geschaltet werden. Mit uns als erster Realschule Bayerns!
Natürlich war die Anspannung nicht zu verbergen, denn man spricht ja nicht alle Tage mit Menschen aus einem über 10.000 Kilometer entfernten Land.
Noch einige Vorbesprechungen, dann wurde die Verbindung aufgebaut.
Als das Bild auf dem Fernseher erschien, wurden wir sofort von einer kleinen Gruppe winkend und lachend empfangen - wir alle waren verblüfft, dass unsere Nervosität wie wegge-blasen schien, denn wir hatten wohl
mit einer viel angespannteren Atmosphäre gerechnet. Mit dem Einleitungssatz ?Congratulations for winning the rugbychampionschip!"
fing es also an. Nach der allgemeinen Begrüßung stellte sich jeder kurz mit Namen und Alter vor. Dann legten wir mit unseren Fragen los, zu allererst, ob sie in Hütten leben? Nein! Protest! So arm seien sie dann auch wieder nicht!
Am meisten haben wir mit einem Mädchen namens Queen geredet. Queen ist 21 und hat schon ein Kind, das vier Jahre alt ist. Nachdem wir beim Thema Kriminalität (die Kriminalitätsrate ist in Südafrika wohl ziemlich hoch) angekommen waren, fragte uns Queen plötzlich, ob wir in Deutschland auch so große Probleme mit HIV hätten. Natürlich war die Frage nach AIDS auf unserem Programm gestanden, aber eigentlich hatten wir schon Hemmungen, dieses heikle Thema anzusprechen. Sicher haben wir auch AIDS-Probleme in Deutschland, aber es betrifft uns nicht selbst und nicht persönlich. Im Gegensatz dazu hatten alle unsere Gesprächspartner Freunde, die HIV-infiziert sind. Nach diesem Dämpfer waren wir erst mal reif für eine Pause ? es geht einem doch viel näher, wenn man direkt mit einer solch eher traurigen Tatsache konfrontiert wird.
In der Pause besprachen wir mit unseren Mentoren die gesammelten Erfahrungen und es gab eine kleine Stärkung in Form von Brotzeit und Kaffee. Danach hieß es wieder ?starting call to Kapstadt?, und ein weiteres Mal erschienen die sechs Afrikaner auf dem Bildschirm. Wir waren froh, dass unser Gespräch jetzt nicht mehr so ernst war. Sie haben uns gefragt, was wir über Kapstadt wissen. Nachdem wir leider Gottes ehrlicherweise nichts dazu erwidern konnten, schwenkte plötzlich die Kamera und zeigte uns den Tafelberg. Wir waren alle amüsiert über die spontane aber geniale Idee uns so ihre Stadt näher zu bringen.
Dann ging das Gespräch langsam zu Ende und es wurde sogar zur Freude aller Beteiligten ein weiteres Treffen ausgemacht, welches erneut von Missio organisiert werden wird. Nach der sehr herzlichen Verabschiedung waren wir erleichtert und glücklich, da es sehr viel Spaß gemacht hat und alles bis auf kleine Verbindungsschwierigkeiten so gut geklappt hat.
Jan Huber
Realschule Puchheim
Zielsetzung:
missio, das Internationale Katholische Missionswerk, und die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit ermöglichen im Rahmen des Projekts ?Tor nach Afrika" grenzüberschreitende Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern aus Bayern und gleichaltrigen Südafrikanern aus der Partnerregion Westkap.
Da mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2010 die Medien vermehrt über das Land am Kap der Guten Hoffnung berichten werden, soll die Möglichkeit der Videokonferenzen zwischen gleichaltrigen Jugendlichen in Bayern und Westkap einen unverstellten Blick auf das Land und seine Bewohner bieten. Die Gespräche helfen den Jugendlichen auf beiden Kontinenten, andere Lebenswelten kennen und verstehen zu lernen und zeigen Differenzen und Gemeinsamkeiten auf. Jeder interkulturelle Austausch führt auch dazu, unser eigenes Selbstverständnis und unseren Lebensstil zu überdenken und stärkt die
Fähigkeit zu Perspektivenwechsel und Empathie. 
Die Schülerinnen und Schüler aus Südafrika und Deutschland begegnen sich auf Augenhöhe: Die Videokonferenz bietet eine hervorragende Möglichkeit, klärende und vertiefende Gespräche zu führen, die Nähe und Distanz in der gebotenen Weise in der Waage halten. Mit dieser Kommunikationsform nähern sich die Jugendlichen über das themenbezogene Gespräch einander an und stärken neben der interkulturellen auch ihre sprachliche Kompetenz.
Im Ergebnis werden durch die Arbeit mit der Videokonferenz nicht nur die hier einschlägigen kognitiven Kompetenzen erweitert und vertieft, diese Arbeit stärkt darüber hinaus auch die Orientierung der Einstellungen und Haltungen an der normativen Struktur von Menschenwürde, Gerechtigkeitssinn und persönlicher Verantwortlichkeit.
Ablauf:
Im Vorfeld der Videokonferenz werden die Schüler im Unterricht auf das Gespräch mit den südafrikanischen Jugendlichen vorbereitet. In Rollenspielen üben sie die Gesprächssituation und erhalten Informationen zum Land.
Fünf bis sechs Schüler der Klassen- oder Kursgemeinschaft nehmen an der Konferenzschaltung teil. In den ersten 30 Minuten stellen sich die Jugendlichen einander vor und erzählen von ihrem Schulalltag und ihrer Familie. Danach wird das Gespräch für ca. 30 Minuten unterbrochen, um über das Gehörte zu diskutieren und um vertiefende Fragen zu angesprochenen Themen zu erarbeiten. Im Anschluss folgt ein zweiter Gesprächsteil von erneut ca. 30 Minuten. Nun wird auch ein Thema z. B. Schule und Ausbildung, Religion oder häusliche Gewalt vertiefend diskutiert.
Nach Beendigung schreiben die Jugendlichen ihre Erkenntnisse, die aus dem Gespräch erwachsen sind, in einem Brief an sich selbst nieder. Dieser Brief wird sechs Monate später an den Schreibenden geschickt, um so nochmals an den Tag zu erinnern und eine erneute Reflexion des Gesprächs wie der angesprochenen Inhalte in Gang zu setzen. Zu diesem Zeitpunkt kann dann auch eine Nachfolge-Videokonferenz zwischen denselben Gruppen stattfinden, um so die Entwicklung von Überlegungen und Haltungen mit dem Gegenüber zu klären.
Zurück in der Schule - also nach dem ersten Konferenz-Termin - be- und verarbeiten die Jugendlichen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in verschiedenen Formen, um so auch selbsttätig das Erfahrene vertiefend anzuwenden: Artikel für die Schülerzeitung und das Internet werden verfasst, die Gruppe organisiert an ihrer Schule einen Projekttag zu Südafrika, im Kontakt mit missio und der Landeszentrale können Referenten eingesetzt werden, um - evtl. in einem Abendtermin - die gesamte Schulfamilie mit dem Themenkreis zu befassen.
Vor der Folie einer solch intensiven, inhaltsorientierten Nacharbeit wird dann sowohl der mögliche zweite Konferenztermin wie auch der durch den angesprochenen ?Brief an mich selbst" gestiftete Reflexionsprozess besonders fruchtbar und persönlich bindend verlaufen.
After thoughts-zur Videokonferenz
It was indeed a very interesting conversation yesterday. Our youth also enjoyed it, and one of the comments they made afterwards is that the German youth have so many opportunities given to them, and that they can study further and go into a career of their choice. Here the unemployment is a staggering 36%, and finding any job is quiet a feat. Having had training with the YES project and with our 100% job placement statistic for this year, they are all extremely happy and greatful that they can get into a job.
The AIDS topic in
The schools only start on the 20th January in full swing, so it is a long break. Many youth especially the YES students are only starting their next course then too. We have to work according to government times and holidays.
Nelly Burrows
Salesian Institute
Das Zentrum der Salesianer Don Boscos liegt in der Innenstadt von Kapstadt. Seit der Gründung im Jahr 1910 ist die Kongregation in verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit tätig. Gründer und Namensgeber der Gemeinschaft ist der heilige Johannes Bosco, der am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren wurde.
Der fröhliche und lebensbejahende Don Bosco gründete im Jahr 1859 die Gemeinschaft der Salesianer, mit dem Auftrag, sich der Erziehung bedürftiger Jugendlicher anzunehmen. Dem Auftrag ihres Gründungsvaters folgend, setzen sich heute weltweit über 16.000 Salesianer Don Boscos für die Anliegen der Jugend ein.
Zur Geschicht hier mehr...
Eine Präsentation der Salesianer Don Boscos finden Sie hier...
Rope Skipping-Meisterschaften
Rope-Skipping hat, wie viele Trendsportarten, seinen Ursprung in den USA. Vom herkömmlichen Seilspringen unterscheidet sich Rope Skipping zum einen durch die verschiedenen Stunts (Sprünge), die von einfachen Beinsprungbewegungen bis zu akrobatischen Sprüngen reichen und zum anderen gehört zu Rope-Skipping immer auch Musik. Die Musik sollte eine hohe Schlagzahl haben, und einen deutlich hörbaren Beat, um ein schnelles und dynamisches Springen zu ermöglichen. Darüber hinaus wird Rope-Skipping mit einem Partner oder in einer Gruppe ausgeübt.
Jump for Joe
Joe ist 16 Jahre alt. Einige Jahre seines Lebens verbrachte der Junge auf der Straße. ?Das Leben auf der Straße war hart. Am schlimmsten waren Angst, Einsamkeit und Kälte?, erklärt Joe und ist froh, dass er Aufnahme am Institut der Salesianer in Kapstadt gefunden hat. Dort erhält er neben einer Ausbildung vor allem auch Liebe und Geborgenheit. Um seinen von Drogen und Alkohol geschwächten Körper zu stärken, und um nicht wieder auf der Straße zu landen, treibt Joe in seiner Freizeit Sport. Seine größte Leidenschaft ist neben Fußball und Rope-Skipping Rugby.
?Youth Unlimited? ist ein Dachverband, zu dem sich verschiedenen südafrikanische Projektpartner von missio wie das Institut der Salesianer zusammengeschlossen haben, um mitzuhelfen, dass Jungen und Mädchen in den Elendsvierteln rund um die Metropole Kapstadt nicht auf der Straße landen. Sport und insbesondere Gruppensport fördern Teamgeist, Disziplin und helfen, dass die Mädchen und Jungen mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen lernen.
Informationen zu Rope Skipping finden hier...